Batterien richtig lagern
Batterien richtig lagern: Aufbewahrungsbox oder Kühlschrank?

Batterien richtig lagern

Bestimmt hast du dir schon die Frage gestellt, wie du Batterien richtig lagern kannst.

Häufig sind Batterien genau dann leer, wenn du das Gerät dringend brauchst. Sei es die Fernbedienung, Uhr, das Blitzlicht, der Seifenspender oder dein Hörgerät. Für diese Notfälle kaufe ich Batterien immer auf Vorrat.

Es ist durchaus sinnvoll Ersatzbatterien für die wichtigsten Gerätschaften parat liegen zu haben. So hast du immer eine „Notration“ zur Verfügung, falls eine Batterie ausgerechnet am Sonntagabend leer wird.

Die gängigen Batteriegrößen wie AA und AAA gibt es sowieso nur in Packungsgrößen ab vier Stück. Deshalb bleiben immer ein paar volle Batterien übrig.

Batterien-Vorrat Zuhause lagern

Aber wie lagerst du diese Batterien am besten? Schließlich möchtest du das Geld nicht umsonst ausgeben. Die Batterien kannst du später immer noch verwenden.

Hier beantworte ich die häufigsten Fragen, die immer wieder zur Batterie-Aufbewahrung auftauchen. Außerdem kursiert viel Halbwissen im Netz.

Bei einem Ziel sind wir uns bestimmt einig: Du möchtest von jeder Batterie die maximale Leistung für den längsten Zeitraum erhalten. Jedenfalls gehe ich die Sache so an.

Deshalb verwende ich die ältesten Batterien immer zuerst. Denn auch Batterien haben ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD).

Welche Batterien halten am längsten?

Von Lebensmitteln kennst du bestimmt das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum. Ist dieses Datum überschritten, kann der Hersteller nicht mehr für die einwandfreie Qualität des Produkts garantieren.

Die Hersteller sind dazu verpflichtet, ein Haltbarkeitsdatum aufzudrucken.

Wobei die Haltbarkeit von vielen Faktoren abhängt. So kommt es zwischen den Herstellern zu enormen Unterschieden. Vor allem entscheiden die Bauart und das chemische Gemisch der Batterie darüber, wie lange du Batterien lagern kannst.

Haltbarkeit, nach Batterietyp:

  • Lithium-Batterien: 10 Jahre
    Batterien mit Lithium halten sich am längsten. Die Haltbarkeit liegt bei zehn Jahren.
    Moderne Lithium-Batterien kannst du teilweise sogar bis zu 20 Jahren lagern, ohne nennenswerten Kapazitätsverlust.
  • Lithium-Knopfzellen: 5 Jahre
    Knopfzellen mit Lithium halten sich ungefähr halb so lang. Die Haltbarkeit wird typischerweise mit fünf bis zehn Jahren angegeben.

Lithium-Batterien sind also sehr lange haltbar. Du kannst sie sehr gut lagern und deshalb beim nächsten Sonderangebot gut auf Vorrat kaufen.

  • Alkaline-Batterien: 5 Jahre
    Alkali-Batterien sind die häufigsten Batterietypen. Die zylindrischen Zellen halten sich ungefähr fünf bis zehn Jahre.
    Das gilt sowohl für Alkaline-Batterien mit einer Spannung von 1,5 Volt wie auch 9 Volt. Denn 9 Volt Block-Batterien sind eigentlich aus sechs Alkali-Batterien aufgebaut, die im Inneren in Reihe geschaltet sind.
    Es gibt jedoch auch Alkaline-Batterien mit 6 und 12 Volt, wie zum Beispiel E23a-Batterien. Diese halten sich nur drei Jahre, weil sie aus Knopfzellen zusammengesetzt sind.
  • Alkaline-Knopfzellen: 3 Jahre
    Alkaline-Knopfzellen halten sich drei Jahre.
  • Silberoxid-Knopfzellen: 3 Jahre
    Silberoxid-Knopfzellen kannst du ebenfalls drei Jahre lagern. Solche Knopfzellen mit Silberoxid-Gemisch werden vor allem für Uhrenbatterien verwendet.
  • Zink-Luft-Knopfzellen: 3 Jahre
    Zink-Luft-Knopfzellen für Hörgeräte halten sich ebenfalls drei Jahre.
    Diese Knopfzellen haben jedoch eine Besonderheit. Denn Zink-Luft-Batterien musst du zunächst aktivieren, indem du eine Schutzfolie abziehst. Erst wenn Luft in das Innere der Batterie gelangt, kann das chemische System das Hörgeräte mit Strom versorgen. Nach einigen Minuten sind Zink-Luft-Knopfzellen dann einsatzbereit.
    Solange die Schutzfolie auf der Hörgeräte-Batterie ist, kannst du die Knopfzellen ungefähr drei bis vier Jahre lagern. Nach der ersten Aktivierung musst diese Batterien ganz normal benutzen. Im aktivierten Zustand sind sie nicht länger haltbar, weil sich Zink-Luft-Batterien sehr schnell selbst entladen.

Generell gilt für Batterien eine garantierte Haltbarkeit von drei Jahren. Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, kannst du die Batterien häufig trotzdem verwenden.

Wie lange lassen sich Batterien lagern?

Das Mindesthaltbarkeitsdatum findest du entweder auf den Batterien oder auf der Verpackung. Manchmal auch auf beiden. Dafür gibt es keine einheitliche Regelung.

Deshalb variiert der Aufdruck von Hersteller zu Hersteller. Genauso wie die Schreibweise der Zeitangaben. Manchmal ist das Mindesthaltbarkeitsdatum als Monat und Jahr aufgedruckt, manchmal nur als Jahresangabe.

Mit ziemlicher Sicherheit hast du schon mal Batterien in der Hand gehabt, deren aufgedrucktes Haltbarkeitsdatum überschritten war. Doch macht das überhaupt etwas aus, wenn die Batterien „abgelaufen“ sind?

Schließlich wird ein Joghurt auch nicht sofort ungenießbar, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Wenigstens solltest du vorher prüfen, ob das Lebensmittel noch so aussieht, wie es aussehen soll.

Gleiches gilt für die Haltbarkeit von Batterien.

Der Hersteller kann zwar nicht mehr für die volle Kapazität der Batterie garantieren. Die Leistung könnte etwas geringer sein, weil sich Batterien mit der Zeit selbst entladen. Dieser chemische Prozess lässt sich nicht ganz verhindern.

Die Batterie ist noch lange nicht schlecht.

Deshalb würde ich nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums keine Leistungswunder mehr von der Batterie erwarten. Für deine Fernbedienung oder LED-Lichterkette wird die elektrische Leistung jedoch meist ausreichen.

Bei Alkaline-Batterien steigt die Gefahr, dass die Batterien auslaufen.

Damit weißt du nun, dass du Batterien drei Jahre und länger aufheben kannst. Das wirft natürlich die Frage auf, wie du Batterien am besten aufbewahren solltest.

So kannst du Batterien aufbewahren

Grundsätzlich solltest du Batterien kühl und trocken lagern. Optimal sind trockene 15 Grad. Schütze die Batterien vor zu viel Sonneneinstrahlung.

Am besten lagerst du Batterien also in einem trockenen Keller oder in der Abstellkammer.

Wenn du keine Aufbewahrungsbox benutzt, kannst du die Batterien in der Originalverpackung lassen. Das hat gleich mehrere Vorteile:

  • Neue und verbrauchte Batterien kannst du einfach unterscheiden. Du verwechselst sie nicht.
  • Die Pole können sich nicht berühren. Damit vermeidest du Kurzschlüsse und eine höhere Selbstentladung.

Aufbewahrungsboxen bieten noch ein paar andere Vorteile. Darauf komme ich gleich noch zu sprechen. Zuvor fassen wir die zwei wesentlichen Faktoren für ein langes Batterieleben noch einmal zusammen:

  1. Temperatur
    Bei der Lagerung solltest du vor allem auf die richtige Temperatur achten.
    Zu hohe Temperaturen sorgen für eine schnellere Selbstentladung. Die chemischen Prozesse innerhalb der Batterie laufen schneller ab. Damit verkürzt sich die Haltbarkeit und die Lebensdauer.
  2. Luftfeuchtigkeit
    Kühlere Temperaturen wären also besser für Batterien. Das hat jedoch den Nachteil, dass die Luftfeuchtigkeit steigt. Im schlimmsten Fall führt Kondenswasser zu Rost, Korrosion und zu Kurzschlüssen.

Diese beiden Punkte spielen eine große Rolle bei der nächsten Überlegung. Wo ist es in jedem Haushalt garantiert immer kühl? Im Kühlschrank.

Sollten Batterien im Kühlschrank gelagert werden?

Vielleicht hast du schon mal davon gehört, dass Batterien im Kühlschrank länger haltbar wären. Das ist in der Tat wahr.

Batterien kannst du also wirklich im Kühlschrank lagern. Die kalte Umgebungstemperatur von ca. 7 ° C sorgt dafür, dass Batterien länger als drei Jahre haltbar bleiben.

Dazu musst du wissen, dass sich Batterien mit der Zeit selbst entladen. Dadurch sinkt die Kapazität, auch wenn du die Batterien gar nicht benutzt. Aus diesem Grund sind Batterien nur begrenzt haltbar.

Eine kühle Umgebungstemperatur verlangsamt nun die chemischen Prozesse der Selbstentladung. Das bedeutet, dass sich Batterien im Kühlschrank langsamer entladen. Deshalb kannst kühl gelagerte Batterie auch nach mehreren Jahren in vollem Umfang nutzen.

Gekühlte Batterien halten länger

Es ist also sogar empfehlenswert, die Batterien im Kühlschrank zu lagern. Wobei ich mir die Frage stelle, ob sich der Stromverbrauch des Kühlschranks wirklich rechnet. Schließlich musst du Energie und Geld investieren, um das Leben der Batterien zu verlängern.

Minustemperaturen wären wiederum schädlich. Deshalb solltest du Batterien niemals ins Gefrierfach legen.

2 praktische Tipps, um Batterien im Kühlschrank zu lagern:

  • Dampfdichter Behälter
    Packe die Batterien in einen dampfdichten Behälter. Ein Plastikbeutel oder eine geschlossene Plastikdose eignen sich sehr gut dafür. So verhinderst du, dass sich Kondenswasser auf den Batterien bildet. Wie oben beschrieben, würde kondensierte Luftfeuchtigkeit zu Korrosion führen. Im schlimmsten Fall würden die Batterie auslaufen. Denn Wasser und Strom vertragen sich nicht sonderlich gut.
    Alkaline-Batterien bilden die einzige Ausnahme. Sie sind unempfindlicher und können mit etwas Feuchtigkeit umgehen.
  • 24 Stunden aufwärmen
    Wenn du die Batterien dann irgendwann brauchst, musst du etwas Vorlaufzeit einplanen. Verwende die gekühlten Batterien nicht sofort, sondern erwärme sie langsam wieder auf Zimmertemperatur.
    Du musst den Batterien Zeit geben, um sich zu akklimatisieren. Durch den Metallmantel kann das bis zu 24 Stunden dauern. Ansonsten laufen die chemischen Prozesse in der Batterie zu langsam ab.

Beachte auch, dass die Batterien nicht mit Lebensmitteln in Berührung kommen sollten.

Batterien auf Nickelbasis haben übrigens nichts im Kühlschrank zu suchen. Sie entladen sich bei niedrigeren Temperaturen schneller, als andere Batterietypen.

Deshalb solltest du Nickel-Batterien besser bei Zimmertemperatur lagern. Aktuelle NiMH-Batterien sind als „Low Self-Discharge„-Batterien (niedrige Selbstentladung) ausgelegt, was für zusätzliche Langlebigkeit sorgt.

Wann lohnt sich eine Batterie Aufbewahrungsbox?

Für den Kühlschrank solltest du geschlossene Plastikboxen verwenden. Es gibt jedoch auch einfache Aufbewahrungsboxen, um Batterien zu sortieren und zu lagern.

Diese Behälter müssen nur eine Voraussetzung erfüllen. Das Material darf nicht elektrisch leitend sein, um Kurzschlüsse zu verhindern. Ideal sind also Batterie-Aufbewahrungsboxen aus Plastik, Holz, Pappe oder Glas.

Besonders hilfreich sind diese Boxen, wenn du größere Mengen an Batterien lagern möchtest. In der Box kannst du alle Batteriegrößen aufbewahren, von Knopfzellen bis Monozellen. So hast du alle deine Batterien übersichtlich, an einem Ort sortiert.

Batterie Organizer bis Aufbewahrungstasche

Darüber hinaus bietet eine Batterie-Aufbewahrungsbox den Vorteil, dass du die Batterien nicht ständig in irgendwelchen Schubladen suchen musst. Die Preise für einfache Plastikboxen bewegen sich bei ungefähr 10 Euro, je nach Größe.

Für wenig Geld kannst du ausprobieren, ob dir so eine Aufbewahrungsbox hilft.

Insbesondere Knopfzellen können sich leicht berühren. Dort sind die Anschlussflächen relativ groß. Und die Pole liegen eng beieinander. Außerdem sind sie relativ teuer, was es schade machen würde, wenn sie sich schon während der Lagerung durch einen Kurzschluss entladen.

Bei Mignon-Zellen ist es hingegen unwahrscheinlich, dass sich Plus- und Minuspol berühren.

Eine Aufbewahrungsbox kannst du natürlich auch für leere Batterien benutzen. Darin sammelst du leere Batterien, um sie später auf einmal zu entsorgen.

Wie soll ich gebrauchte, leere Batterien lagern?

Irgendwann sind die besten Batterien leer. Du hast sie gekauft, für eine gewisse Zeit aufbewahrt und schließlich in einem deiner batteriebetriebenen Geräte verwendet.

Batterien halten jedoch nicht ewig. Sie lassen sich nicht mehr aufladen. Schließlich ist die elektrische Kapazität erschöpft. Dann bleibt nur noch der Weg zur nächsten Batterie-Sammelbox, um deine leeren Batterien zu entsorgen.

Bestimmt machst du es ähnlich wie ich und gehst nicht wegen jeder Mignonzelle in den nächsten Supermarkt, um die Batterie zu entsorgen.

Häufig landen sie dann in einer Schublade. Oder du lagerst deine leeren Batterien einfach in einer Tüte. Sicherlich kennst du eine Schublade oder Kiste bei dir, in der sich nicht mehr verwendete Batterien häufen.

Das ist prinzipiell in Ordnung. Ich mache das auch so. Allerdings vergesse ich dann gerne die Tüte zur nächstgelegenen Sammelstelle zu bringen. Und so sammeln sich immer mehr Batterien in der Tüte an. Immerhin vermische ich so nicht die neuen mit den alten Batterien.

Bei leeren Alkali-Batterien besteht höchstens die Gefahr, dass sie auslaufen können.

Können Batterien brennen?

Mit leeren Lithium-Batterien solltest du etwas vorsichtiger umgehen. Lithium brennt sofort, wenn es mit dem Sauerstoff der Luft oder Wasser in Berührung kommt. Klebe zur Sicherheit die Pole alter Lithium-Batterien ab. Das wird auch für den Transport im Flugzeug empfohlen.

Auf jeden Fall musst du verhindern, dass Lithium-Batterien mechanisch beschädigt werden. Elektrische Kurzschlüsse sind ebenfalls sehr gefährlich, weil die Batterie anfangen könnte zu brennen. Eine Aufbewahrungsbox für deine leeren Lithium-Batterien wäre also durchaus sinnvoll.

Ganz paranoide Zeitgenossen kleben die Batteriepole ab und lagern Lithium-Batterien einzeln in einem Spezialcontainer der mit Sand gefüllt ist.

Unterschiede zwischen Lithiumbatterien, Hörgeräte-Batterien, Alkaline-Batterien und wieder aufladbaren Batterien

Die meisten Batterietypen kannst du unter denselben Voraussetzungen lagern.

Wie lange lassen sich Batterien lagern?
Wie lange lassen sich Batterien lagern?

Wie oben beschrieben, kannst du die Selbstentladung der Batterien durch kühle Temperaturen verringern. Ganz einfach, indem du deine Batterien im Kühlschrank aufbewahrst.

Das gilt jedoch nicht für Zink-Luft-Knopfzellen für Hörgeräte, die sich entladen sobald sie aktiviert sind. Und bei Nickel-Batterien solltest du kalte Temperaturen generell vermeiden.

Schließlich gibt es noch Akkus, also wieder aufladbare Batterien. Bei Akkus ist neben der Temperatur auch der Ladezustand entscheidend, wie du sie am besten lagern solltest. Da gibt es ein paar Abweichungen zu den bisherigen Tipps.

Tipps zur Akku Aufbewahrung

Wenn du ein akkubetriebenes Gerät für eine Weile nicht nutzen willst, würde ich zuerst den Akku aus dem Gerät ausbauen.

Dann stellt sich die Frage, ob du den Akku vorher aufladen solltest. Früher lautete der pauschale Tipp Akkus möglichst leer zu lagern. Das stimmt nicht mehr.

Um die maximale Kapazität deiner Akkus zu erhalten, ist vor allem der richtige Ladezustand entscheidend.

Für unterschiedliche Akku-Typen gibt es diese Empfehlungen:

1. Lithium-Ionen-Akku lagern

Lithium-Ionen-Akkus solltest du weder komplett voll, noch komplett leer lagern. Ideal ist, wenn du den Akku vorher zwischen 50 % und 70 % auflädst. Zudem musst du den Ladezustand regelmäßig kontrollieren. Fällt die Ladung auf 20 %, musst du den Akku erneut auf 70 % aufladen.

Lithium-Akkus solltest du in kühler Umgebung lagern. Sie halten bei niedrigeren Temperaturen länger als bei höheren Temperaturen. Allerdings muss es nicht gleich der Kühlschrank sein, sondern es reicht der kühle Keller. Empfehlenswert ist eine Umgebungstemperatur von ca. 15 bis 18 Grad Celsius.

Nur zum Aufladen ist Zimmertemperatur deutlich besser. Denn für den Betrieb gilt bei Lithium-Ionen-Akkus, dass Kälte eher schädlich ist. Kühle Temperaturen machen den Akku träge. So dauert es im Winter eine ganze Zeit, bis dein Handyakku nach einem langen Spaziergang im Freien wieder Höchstleistung erzielen kann.

2. Blei-Säure-Akkus lagern

Eine Autobatterie solltest du immer voll aufladen, bevor du sie über einen längeren Zeitraum nicht benutzt. Denn Bleiakkus gehen kaputt, sobald die Akkuspannung unter 12 Volt fällt.

Deshalb haben viele Autobatterie-Ladegeräte eine Funktion, die sich Erhaltungsladung nennt. Damit kannst du Autobatterie über Monate lagern.

3. NiMH, NiZn, NiCd Akku lagern

Akkus auf Nickelbasis ist die Ladungsmenge egal. Allerdings gibt es bei Nickel-Cadmium-Akkus den Memory-Effekt, der langfristig die Akkukapazität verringert.

Generell haben Akkus eine höhere Selbstentladung als Batterien. Akkus werden also schneller leer, selbst wenn du das Gerät gar nicht benutzt. Nach ein paar Jahren sind diese Akkus dann fast nicht mehr zu gebrauchen.

Am besten richtest du dir einen Termin am Handy ein, der dich regelmäßig daran erinnert deine eingelagerten Akkus aufzuladen.

Akkus oder Batterien?

Bei Alkaline-Batterien spielt die Selbstentladung hingegen fast keine Rolle. Deshalb sind Batterien für den unregelmäßigen Gebrauch zu empfehlen. Das gilt auch für Geräte mit einem sehr niedrigen Stromverbrauch wie Fernbedienungen und Rauchmelder.

Du siehst also, dass es die Lagerung von Akkus und Batterien fast schon eine Wissenschaft für sich ist. Du musst zahlreiche Details beachten. Wenn du dich daran hältst, verlängert sich die Lebensdauer deiner Batterien deutlich.

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