Batterieladegerät richtig anschließen: Was ist Plus und Minus?
Batterieladegerät richtig anschließen: Was ist Plus und Minus?

Batterieladegerät richtig anschließen: Was ist Plus und Minus?

Ein Batterieladegerät kannst du ganz einfach an die Autobatterie anschließen. Das zeige ich dir auf dieser Seite.

Was ist Plus und Minus?

Jedes Batterieladegerät hat mindestens zwei Kabel.

Auf der einen Seite musst du den Netzstecker des Ladegeräts in die Steckdose stecken. Aus der Netzspannung von 230 Volt erzeugt das Batterieladegerät die Ladespannung von 13,8 Volt bis 14,4 Volt.

Damit die Autobatterie geladen wird, verbindest du das Ladekabel mit den Polen der Batterie. Am Ende des Ladekabels befinden sich Polklemmen, die farblich markiert sind. Achte unbedingt auf die richtigen Farben:

  • Rot = Pluspol
  • Schwarz = Minuspol
Was ist Plus und Minus bei einer Autobatterie?

Bei der Batterie ist ein (+) Plus- und (-) Minus-Zeichen aufgedruckt. Den Pluspol erkennst du häufig an einem kleinen Kasten, in dem sich einige Sicherungen befinden.

Batterieladegerät richtig anschließen

Mit der folgenden Reihenfolge schließt du das Batterieladegerät richtig an:

  • Stecke zuerst den Netzstecker des Batterieladegeräts in die Steckdose.
  • Verbinde die rote Polklemme mit dem Pluspol der Autobatterie.
  • Erst danach verbindest du die schwarze Polklemme mit dem Minuspol der Autobatterie.

Nun startest du den Ladevorgang.

Was ist Plus und Minus: Batterieladegerät richtig anschließen
Was ist Plus und Minus: Batterieladegerät richtig anschließen

Wie lange wird die Autobatterie geladen?

Autobatterien sollen mit einem Zehntel der Nennkapazität geladen werden. Eine 100 Ah (Amperestunden) Batterie wird also mit maximal 10 Ampere geladen. Dann dauert es 10 Stunden bis die Batterie geladen ist.

Ein Schnellladegerät kann die Batterie mit bis zu einem Drittel des Stroms der Nennkapazität aufladen. Ab ca. 70 % Aufladung muss der Ladestrom herunter geregelt werden, weil die Autobatterie sonst kaputt gehen würde.

Erhaltungsladegeräte

Jede Autobatterie entlädt sich mit der Zeit selbst. Eine voll geladene und intakte Batterie kannst du für ungefähr 12 bis 18 Monate lagern. Danach muss sie wieder geladen werden.

Ist die Autobatterie jedoch im Auto eingebaut, wird die Batterie schneller entladen. Selbst bei ausgeschalteter Zündung verbraucht jedes Auto etwas Strom für die Elektronik. Alarmanlage, Zentralverriegelung und die Uhr sowie das Radio ziehen laufend einige Milliampere Strom.

Dieser Stromverbrauch summiert sich im Laufe der Zeit zu einigen Amperestunden. Das funktioniert so lange, bis die Batterie leer ist.

Besonders bei Saison-Autos ist die Batterie garantiert im Frühjahr leer, wenn du das Auto im Herbst eingemottet hast.

Dieses Problem kenne ich von meinem Schwager und meinen Schwiegereltern. Sie haben Autos die mehrere Monate im Jahr nicht bewegt werden.

Damit die Autobatterie nicht tiefentladen wird, gibt es Erhaltungsladegeräte oder Batterieladegeräte mit Erhaltungsladung. Diese Funktion ist nicht dafür ausgelegt einen Bleiakku in möglichst kurzer Zeit voll zu laden. Vielmehr gleichen Erhaltungsladegeräte die ständige Entladung der Autobatterie aus.

Die notwendige Spannung für die Erhaltungsladung liegt bei 13,8 Volt.

Ein Nachteil ist natürlich, dass so ein Ladegerät eine Netzspannung braucht. Du musst also eine Steckdose in der Garage haben.

Solar-Ladegerät für Autobatterie

Ohne Steckdose funktionieren Solar-Ladegeräte aus dem Wohnmobil- oder Camping-Bereich. Dafür benötigst du natürlich eine Solarzellen-Panel.

Im Idealfall muss das auf dem Dach montiert sein. Obwohl ich auch schon Solarzellen an den Seiten von Transportern gesehen habe.

Die Solarzelle erzeugt den Strom. Über das Solar-Ladegerät wird die Autobatterie geladen.

Der Vorteil ist, dass die Batterie automatisch geladen wird, sobald die Sonne scheint. Das funktioniert übrigens auch bei bewölktem Himmel.

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